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Verzinsung 2019

Dank des guten Anlagejahres 2019 hat der Stiftungsrat beschlossen, die Altersguthaben im 2019 mit 1.5% zu verzinsen.

Zusammensetzung, Organisation und Aufgabenteilung ab 1.1.2020

Zusammensetzung Stiftungsrat ab 1.1.2020:

Arbeitnehmer:

  • Daniela Bossalini, La Motta Brissago
  • Jacqueline Schmid, Sonnenhof
  • Ursula Signer, Klinik Arlesheim
  • Annette Gysin, Klinik Arlesheim

Arbeitgeber:

  • Riccardo Lüthi, La Motta Brissago
  • Frieder Recht,Sonnenhof
  • Thomas Schneeberger, Sonnenhof (neu Präsident)
  • Patrick Meyer, Klinik Arlesheim (neu, Vizepräsident)


Zusammensetzung Anlagekommission ab 1.1.2020:

  • Thomas Schneeberger, Sonnenhof
  • Patrick Meyer, Klinik Arlesheim
  • Jürg Herrmann, BERAG


Organisation und Aufgabenteilung ab 1.1.2020:

  • Verwaltung und Geschäftsführung bei BERAG (Jürg Herrmann, neu / Charles Wüest, bisher)
  • Vermögensverwaltung (Riedweg Hrovat AG, bisher)
  • WS-Buchhaltung (Charles Wüest, bisher)
  • Immobilienbewirtschaftung (Christoph Oling, bisher)


Frieder Recht würdigt und verdankt im Namen des Stiftungsrates das langjährige kompetente Wirken von Christoph Oling und Charles Wüest. 

 

Organigramm ab 01.01.2020

Weitere wichtige Informationen des Stiftungsrates:

Aktuelle Immobilien Projekte:

Gelterkinden: Mehrfamilienhaus mit 4 Geschossen in Holzbauweise, enthaltend 12 Wohnungen

Am 25. Mai 2020 erfolgte die Eingabe des Baugesuchs. 

Arlesheim Brachmatt: Haus 26 wird energetisch saniert, Haus 28 umstrukturiert und baulich erweitert. Die meisten Rückbauarbeiten im Gebäude sind erfolgt.

Arlesheim Stollenrain: Neubau, wird von Architekten Märki Sahli entworfen.

Itingen BL Hirsgarten: Am 24.06.2020 fand die Aufrichte statt.

Laufen: Am 15. Juni 2020 erfolgte der Austausch der Ölheizung gegen eine Gasheizung mit Wärmepumpe und PVA.

Domstübli: Gebäude gekauft. Sanierung im Gang.

Deckungsgrad per 31.12.2019: 107.5%

 

Technischer Zinssatz: Bestätigung des technischen Zinssatzes von 2% per 31.12.2019 (BVG 2015)


Verzinsung Altersguthaben: 1.5%, Mehrverzinsung von 0.5%


Projektionszinssatz ab 1.1.2020 (für Hochrechnung Altersguthaben): BVG-Zinssatz 1%


Umwandlungssatz ab 1.1.2020: 5.3%


Renten ab 1.1.2020:

keine Altersrentenanpassung, da noch keine freien Mittel vorhanden

Der Mindestzinssatz bleibt auch im nächsten Jahr bei 1%

Der Bundesrat beschloss an seiner Sitzung vom 6. November 2019 den Mindestzinssatz auch im Jahr 2020 bei 1% zu belassen. Mit dem Mindestzinssatz wird bestimmt, zu wieviel Prozent das Vorsorgeguthaben der Versicherten im BVG-Obligatorium mindestens verzinst werden muss.

Jahresbericht 2018

Deckungsgrad auf 107% gestiegen

Der Stiftungsrat hat sich für einen Anlagestrategiewechsel entschieden. Er kooperiert in diesem Bereich nun vermehrt mit der Sammelstiftung COOPERA und wird deren Anlagemöglichkeiten nutzen. Im Vorsorgereglement wurden Möglichkeiten der Weiterversicherung bei Pensenreduktion und das Thema Teilpensionierung aufgenommen.

Deckungsgrad wieder auf 104% gestiegen

Deckungsgrad per Ende 2018 auf 100.5% gefallen.

Der freie Fall der Börsenwerte kotierter Aktien am Ende letzten Jahres hat auch unsere Vorsorgeeinrichtung getroffen. Kurz nach Jahresbeginn stiegen die Kurse wieder auf das vorangegangene Niveau. Da jedoch das Jahresende als Stichtag für die Bewertung der Anlagewerte verbindlich ist und nicht ein längerer Zeitraum, ist diese negative Momentaufnahme massgebend und beeinflusst zahlreiche Bewertungsfaktoren.

Stiftungsratsbeschlüsse

Der Technische Zinssatz für die Verzinsung des Rentendeckungskapitals wird im Jahr 2018 auf 2.25% reduziert und Ende 2019 auf 2%.
Für nächstes Jahr ist die Einführung der Möglichkeit, Pensenreduktionen ergänzend zu versichern und Vorsorgeleistungen bei Teilpensionierung zu beziehen, geplant.

Deckungsgrad Ende Juli 2018 bei 105.5%

Wahlperiode 2018-2023 des Stiftungsrates

Ab 1. Januar 2018 setzt sich der Stiftungsrat wie folgt zusammen:

Arbeitnehmervertreterinnen

Daniela Bossalini, La Motta Brissago (bisher)
Jacqueline Schmid, Sonnenhof (neu)
Ursula Signer, Klinik Arlesheim (bisher)
Annette Waldner, Klinik Arlesheim (neu)

Arbeitgebervertreter
Riccardo Lüthi, La Motta Brissago (neu)
Christoph Oling, Klinik Arlesheim (bisher)
Frieder Recht, Sonnenhof (bisher)
Thomas Schneeberger, Sonnenhof (neu)

Wir danken Brigitte Kohler (21 Jahre), Herrn Charles Wüest (32 Jahre), Peter Schneeberger (8 Jahre) ganz herzlich für die langjährige Zusammenarbeit. 

Herr Wüest bleibt die beiden nächsten Jahre weiterhin unser Geschäftsführer.

Der Stiftungsrat hat beschlossen

Senkung des Umwandlungssatzes per 1. Januar 2018 von 6% auf 5,3%

Für Mitarbeitende, welche in den nächsten 5 Jahren pensioniert werden, gilt folgende Übergangsregelung:
Jahrgänge 1953/1954 5.9% (2018)
Jahrgänge 1954/1955 5.75% (2019)
Jahrgänge 1955/1956 5.6% (2020)
Jahrgänge 1956/1957 5.45% (2021)
Jahrgänge 1957/1958 5.3% (2022)

GARANTIE: Bei jeder Pensionierung wird selbstverständlich geprüft, ob mindestens die gesetzliche Rentenhöhe nach BVG zum derzeitig weiterhin gültigen Umwandlungssatz von 6,8% erreicht wird. Zur Auszahlung gelangt das höhere der beiden Ergebnisse.

Die versicherungstechnischen Grundlagen (biometrische Tafeln) der Pensionskasse werden von BVG 2010 auf BVG 2015 angepasst.

Reduktion des «Technischen Zinses» von 3% auf 2% in drei Schritten:
2017 auf 2.5%
2018 auf 2.25%
2019 auf 2%

Auslagerung der Geschäftsführung an die Beratungsgesellschaft für die zweite Säule AG, Basel-Bern-Zürich per 1. Januar 2020

Deckungsgrad 103.5

Nachdem der Deckungsgrad per Ende April 2017 102,8% betrug, hielt dieser Trend per 31. Juli 2017 an.

Rückzahlung von Kapital für Wohneigentum wird erleichtert

Es geht um Versicherte, die im Rahmen der Wohneigentumsförderung (WEF) Pensionskassen-Kapital zum Kauf von Wohneigentum bezogen haben und es der Pensionskasse zurückzahlen wollen. Derzeit können sie das bezogene Kapital nur in Tranchen von mindestens 20 000 Franken zurückbezahlen. Das kann für Versicherte, die nicht über umfangreiche finanzielle Mittel verfügen, eine abschreckende Wirkung haben. Per 1. Oktober 2017 wird dieser Mindestbetrag auf 10 000 Franken gesenkt. Das soll die Versicherten zu vermehrten Rückzahlungen anregen, damit sie im Zeitpunkt der Pensionierung über ein höheres Vorsorgeguthaben verfügen. Der Beschluss geht auf das Postulat von Nationalrat Roberto Zanetti «Reduktion des Mindestrückzahlungsbetrages gemäss Wohneigentumsförderungsverordnung» (14.3210) zurück und wird mit einer Änderung der WEF-Verordnung umgesetzt. 

Deckungsgrad leicht über 100%

Per Ende 2016 lag der Deckungsgrad bei 100,1% Dieses knappe Ergebnis ist auf eine ungenügende Rendite von nur gerade einmal 0,75% zurückzuführen. Gründe dafür sind ein unbefriedigendes Anlageergebnis und hohe Kosten für die Absicherung eins Teils der Wertschriften gegen Kurseinbrüche. 

Gemeinschaftsstiftung beteiligt sich an Bauprojekt der COOPERA

Erstmals erfolgt eine gemeinsames Bauprojekt mit der Sammelstiftung COOPERA in Itingen BL. An dem 20 Mio. Vorhaben partizipiert die Geminschaftsstiftung mit 5 Mio. oder 25%. Vorgesehen sind 45 Wohnungen.

Jahresbericht 2015 erschienen

Nach Abschluss der Revision liegt nun der Jahresbericht des Stiftungsrats vor und ist zum Download bereit.

Stiftungsrat beschliesst Leistungsverbesserungen ab 2016

An seiner Herbstsitzung hat der Stiftungsrat umfassende Leistungsverbesserungen beschlossen. Sie haben zum Ziel für mittlere Einkommen eine Rentenersatzquote (erste und zweite Säule kumuliert) von 70% zu erreichen.

Neue Beitragsordnung mit paritätischer Finanzierung
Alter20–3435–4445–5455–64
AGS6%9.5%11%13%
Beitrag AG3%4.75%5.5%6.5%
Beitrag AN3%4.75%5.5%6.5%

AGS = Altersgutschrift, AG = Arbeitgeber, AN = Arbeitnehmer

Neu: Altersbeitragspflicht bereits ab Alter 20 (wie AHV) und Risikobeitrag ab Alter 18 je 1%
IV-Rente 40% des versicherten Lohns neu ohne Begrenzung.

Ausserdem gelten ab dem Jahr 2016 folgende Zinssätze:
Technischer Zins 3%, UWS 6%, Verzinsung Altersguthaben 1,25%, Projektionszins 1,5%

Revisionsbericht 2014

Technischer Zins wird gesenkt

Der technische Zins zur Berechnung des Rückstellungsbedarfs der laufenden Renten wird ab 2015 von 3,5% auf 3,0% gesenkt.

Versicherter Lohn wird erhöht

Der Stiftungsrat passt den versicherten Lohn per 1.1.2015 an das Lohnniveau der neuen Klinik Arlesheim AG an. (Zusammenschluss von Ita Wegman Klinik und Lukas Klinik). Bisher entsprach die versicherte Lohnobergrenze der 4fachen maximalen AHV-Altersrente (Fr. 112'320), ab 1.1.2015 wird diese auf das 7fache (Fr. 197'400) hinaufgesetzt.

Doch kein Anschluss an eine Sammelstiftung

Der Stiftungsrat hat nach eingehender Prüfung entschieden die Idee einer Umwandlung der Gemeinschaftsstiftung in eine Samemlstiftung nicht weiter zu verfolgen. Die jetzige seit bald 30 Jahren gültige Form der Gemeinschaftseinrichtung bietet genügend Möglichkeiten flexibel den heutigen Anforderungen gerecht zu werden.
Im Zweckartikel der Stiftungsurkunde wird allerdings als Anschlusskriterium für weitere Firmen, nebst den Begriffen «wirtschaftlich oder finanziell» eng mit den ursprünglichen Stifterfirmen verbunden, «ideell» hinzugefügt.

Die GS KTI im Vergleich, Rating 2014

AbendrotCooperaSwisscantoNestGS-KTI
Umwandlungssatz6.76.86.86.76
Verzinsung1.671.671.671.671.75
Deckungsgrad108.3106.5109.4110.197.2
Techn. Zins33.5rückvers.33.5
Kosten pro Versicherten224392304358268
Rendite 20135.32.44.646.42.3
Quelle: SonntagsZeitung

Neue Stiftungsrätin

Frau Ursula Signer, Pflegefachfrau an der Ita Wegman Klinik, Stationsleitung Psychosomatik, folgt auf Frau Caroline Kühn als Stiftungsrätin Arbeitnehmervertreterin. Wir heissen sie herzlich willkommen.

Beschlüsse

Durch die Zusammenlegung von Ita Wegman Klinik und Lukas Klinik zur Klinik Arlesheim erhöht sich der Bestand der Versicherten erheblich. Daher stellt sich die Frage, ob anstelle eines Anschlusses an eine Sammelstiftung nicht die Umwandlung der jetzigen Gemeinschaftsstiftung in eine solche zweckmässiger ist.
Diese Frage wird derzeit studiert. Ein Grundsatzentscheid ist für Oktober geplant.

Stiftungsrat fasst weitere Beschlüsse

Vermögensverwaltungen öffentlicher Einrichtungen müssen neu der Finma unterstellt sein. Daher wechseln wir die Vermögensverwaltung zu Riedweg, Hrovat Partner, Basel

Das seit dem Jahre 2009 praktizierte Risikomanagement wird per sofort an die erweiterten Erfordernisse angepasst und erweitert.

Die Altersgutschriften der 45 Jährigen und Ältere müssen um 1% angehoben, die entsprechenden Beiträge um 0,5% bzw. 0.8% erhöht werden.

Falls der Deckungsgrad per Ende 2013 nicht bei den bereits erreichten 97% gehalten werden kann, muss der Sanierungsbeitrag des Jahres 2014 auf 3% angehoben werden. Derzeit sieht es jedoch nicht danach aus.

Der Technische Zinssatz wird auf Ende 2014 auf 3.25% gesenkt und per Ende 2016 auf 3%

Der Rentenumwandlungssatz beträgt ab 1.1.2014 6.25%, ab 1.1.2016 6%, für Neueintritte bereits ab 2014. Für die Jahrgänge 1949 und 1950 jedoch weiterhin 6.5%

Im Jahr 2014 gilt eine Mindestverszinsung der BVG-Alterguthaben von 1,75%, für die überobligatorischen Guthaben eine solche von 1,25%.

Ab 2015 wird für die Altersversicherung die Beitragsparität eingeführt, d.h. die Arbeitnehmerbeiträge werden auf das Niveau der Arbeitgeberbeiträge erhöht.

Bekanntmachungen des Stiftungsrates

In Ergänzung der im Mai bereits gefassten Beschlüsse (weitere Reduktion des Umwandlungssatzes auf 6,5%, Umstellung der Technischen Grundlagen, Reduktion des technischen Zinses auf 3,5%) stand diesmal die Erhebung von Sanierungsbeiträgen auf der Tagesordnung. Aufgrund der erfreulichen Tatsache, dass sich der Deckungsgrad in den ersten 8 Monaten des Jahres 2012 von 89% auf 94% verbessert hat, setzte der Stiftungsrat den Sanierungsbeitrag auf 2,5% der versicherten Löhne fest. Betroffen sind die angeschlossenen Institutionen und ihre Arbeitnehmer. Rentenbezüger sind nicht betroffen, da die Gemeinschaftsstiftung in den letzten 10 Jahren leider keine Rentenerhöhungen vornehmen konnte; denn nur auf solchen können Sanierungsbeiträge erhoben werden.
Der Stiftungsrat fasste ausserdem den Grundsatzbeschluss, innerhalb der laufenden Legislatur den Anschluss der Stiftung an eine Sammeleinrichtung vorzunehmen. Derzeit wird dieses Vorhaben vorbereitet. Es wird eine Lösung angestrebt, die bestmöglich auf die Versicherten und Rentenbezüger zugeschnitten ist.
Christoph Oling, Stiftungsratspräsident

Revision Teilliquidationsreglement

Der Stiftungsrat der Gemeinschaftsstiftung (Pensionskasse) hat das bereits bestehende Teilliquidationsregelement an die neuen Bestimmungen der ersten BVG-Revision angepasst und der Aufsichtsbehörde zur Genehmigung unterbreitet. Diese hat am 12. Juli 2011 das ergänzte Reglement geprüft und genehmigt. Mit der Publikation in den angeschlossenen Betrieben beginnt die 30 tägige Beschwerdefrist. Der Wortlaut des Prüfungsberichtes ist im Intranet (Prozesslandkarte) einsehbar.

Gemeinschaftsstiftung Klinisch-Therapeutisches Institut
Christoph Oling, Stiftungsratspräsident